Nehmen Sie Ihr Meeting mit auf einen Spaziergang

„Sweatworking“- Trainieren während der Meetings- wird in den USA immer beliebter. Was sind die Vorteile? Wir trafen uns mit Mathias Kemi und Rickard Forsberg, die ihre Meetings schon seit Jahren auf dem Laufband abhalten.

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DER GESUNDHEITSTREND erREICHT DIE ARBEITSWELT

Besprechungen bei einem Spaziergang zu führen wird immer beliebter, eine Version davon ist „walk and talk“- was bedeutet, dass während eines Spaziergangs eine Diskussion angeregt wird, welche dann später bei der Konferenz weitergeführt wird. Durch „Sweatworking“ kann man mehr Bewegung in einen sehr beschäftigten Alltag einbringen. 

Statusbesprechungen auf dem Laufband

Mathias Kerni ist verantwortlich für die Förderung und Partnerschaft bei Scandic, sowie Manager von Rickard Forsberg, verantwortlich für Sport und die Betriebsorganisation. Schon lange arbeiten sie eng zusammen und werden als Pioniere des „Sweatwokings“ in Schweden angesehen. Besprechungen halten sie schon seit 5 Jahren im Fitnessstudio ab, ein Meeting auf dem Laufband ist für sie selbstverständlich.

„Wir treffen uns alle ein- bis zwei Wochen im Fitnessstudio, um unsere Meetings abzuhalten. Wir fangen gegen 6:30 Uhr an und manchmal verbinden wir die Treffen auch mit Frühstück.“, sagt Matthias.

Da sie öfter beim Sport über Arbeit gesprochen haben, hielten sie es für eine gute Idee, Ihre Arbeitsmeetings einfach in eine sportlichen Umgebung zu verlegen.

Eine Form des Zeitgewinns

Mathias und Rickard finden, dass „Sweatworking“ eine Art ist, seine Zeit in der beschäftigten Arbeitswelt besser einzuteilen. Für Jemanden, der viel arbeitet und eine Familie hat, kann es schwierig sein, Zeit für den Sport zu finden. 


„Im Fitnessstudio herrscht eine sehr entspannte Atmosphäre und man kann so gut Kollegen oder Unternehmenspartner  kennenlernen“, argumentiert Rickard. Nächste Woche werden er und Mathias mit der Swedish Bandy Association Tennis spielen.

„Sweatworking“ in Schweden

„Sweatworking“ in Schweden

Arbeit und Freizeit gehen immer öfter einher, was auch den Trend begonnen haben könnte. Wir leben in einer Zeit in der wir kontinuierlich verbunden sind, zum Beispiel können wir eine Arbeitsemail um 11 Uhr abends verschicken .

Aber kann „Sweatworking“ in Schweden Fuß fassen? Werden zukünftig eher Laufbänder als Tagungsräume gebucht?
Mathias und Rickard glauben, dass „Sweatworking“ Gesprächsthema und somit bekannt werden wird. Für sie ist das Fitnessstudio der perfekte Ort für Statusbesprechungen. Worüber sie reden, hängt von der Besucheranzahl ab. „In einem vollen Studio unterhalten wir uns natürlich nicht über Betriebsgeheimnisse.“, sagt Rickard.

Effizienz bedeutet nicht, acht Stunden im Büro zu verbringen

Mathias und Rickard glauben, dass viele Industriezweige von diesem neuen Trend profitieren können, da es vordergründig um das Freischaufeln von Zeit geht, welches Stress verringern kann. Und nur weil wir acht Stunden im Büro verbringen eißt das nicht, dass wir auch die ganze Zeit über effektiv arbeiten. 

"Es ist ein Zeichen von Prestige, um acht zur Arbeit zu gehen und um fünf Uhr nachmittags wieder zu gehen. Aber ich denke nicht, dass jeder die ganze Zeit im Büro sitzen muss. Heutzutage ist es möglich, von vielen Orten aus zu arbeiten - inklusive dem Fitnessstudio" sagt Mathias.