Berlin Underground

Abseits der gängigen Tourismus-Hotspots gibt es in Berlin durchaus noch viel Neues zu entdecken. Jedes Viertel, jede Straße und jeder Hinterhof erzählt eine eigene Geschichte und es sind die kleinen Besonderheiten, die gerne mal übersehen werden, weil sie nicht in jedem Reiseführer aufgeführt sind. Um genau diese besonderen Schauplätze geht es in Berlin Underground.


Berliner Unterwelten

Der Klassiker unter den Berlin Underground Lokalitäten. Wer Berlin von unten, mit all seinen Tunneln, Schächten und verlassenen Gängen kennenlernen möchte, sollte eine Führung bei den Berliner Unterwelten vereinbaren. Es begegnen einem längst vergessene Orte, wie Luftschutzanlagen, Keller und Bunker vergangener Tage. Es können sogar Führungen mit Zeitzeugen gebucht werden. Hier finden Sie mehr Infos über die Berliner Unterwelten.


(©Berliner Unterwelten/Frieder Salm)

Gerichtshöfe

Der Wedding ist nicht im Kommen, er ist schon lange da. Der ehemalige Arbeiterbezirk Wedding hat sich mittlerweile zu einer Perle im Berliner Stadtbild gemausert. Doch für manche Entdecker sind seine Kieze immer noch ein unbeschriebenes Blatt. Beispielsweise die Gerichtshöfe in der Gerichtstraße. Ein Areal, das sechs Hinterhöfe umfasst und neben Kunstateliers, Restaurants sowie Bars auch eine eindrucksvolle Architektur aufweist.

Graffiti Touren

Berlin ist die Graffiti- und Street-Art-Hauptstadt Europas. Die wohl berühmteste Graffitwand Berlins ist die East Side Gallery. Sie kennt jeder. Aber es gibt auch unscheinbare, nicht leicht zu erreichende sogenannte „Hall of Fame´s", wo berühmte Künstler sich mit einem Bild verewigt haben. Berlins Stadtbild ist geprägt von den Erkennungszeichen bekannter und unbekannter Street Artists. Man muss nur die Augen offen halten oder sich von Leuten führen lassen, die sich besser auskennen.

Mit dem Fahrrad an der Havel entlang

Eine der schönsten Strecken Berlins, die man mit dem Fahrrad erfahren kann, ist zweifelsohne die Nord-Süd-Strecke an der Havel entlang. Egal auf welcher Höhe man mit der Radtour einsteigt, es lohnt sich. Ein großer Vorteil des Radweges ist, dass man fast durchgängig an der Havel entlangfahren kann. Vorbei an einsamen Stränden, wunderschönen Liegewiesen, urigen Biergärten und traumhaften Vorstadtvillen. Also, ab auf den Sattel und rein in die Pedalen.

Basketballplatz mit überdimensionalem Kunstwerk

Was hat ein Elefant mit Basketball zu tun? In Kreuzberg eine Menge. Dort gibt es seit 2016 einen Basketballplatz im Theodor-Wolff-Park, der mit einem 24 Meter großen Mural in Form eines Elefantenkopfs verziert wurde. Die bunte Kulisse lädt alle Baller dazu ein, ein paar Körbe zu werfen.

Cap Rivi Biergarten an der Spree

Wer über die Caprivibrücke mit dem Auto fährt, übersieht meistens einen der schönsten Biergärten Berlins. Direkt unterhalb der Brücke an der Spree liegt der Cap Rivi Biergarten, der, so wie es sich für eine Lokalität dieser Art gehört, viele Tische mit Bierbänken aufgestellt hat. Bisher nichts Besonderes, aber die Lage zwischen Spree und Schloss Charlottenburg macht ihn zu einer unbekannten Perle der Berliner Schankindustrie (bis jetzt).